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Flagstaff im Herzen der USA

Hallo ihr lieben,

 

morgen geht es schon wieder weiter nach Las Vegas. Bin echt gespannt was das wird :D. Aber das heißt auch, dass ich Flagstaff schon verlassen muss. Fällt mir schon schwer. Die Leute hier sind soo super nett und freundlich und die Landschaft ist atemberaubend und abwechslungsreich.

 

Gestern habe ich die vulkanische Vergangenheit Arizonas erkundet. Als erstes bin ich mit meinem Mietwagen (ein Chevy Impala leider ein neues Modell wäre es ein 67er gewesen hatte ich ihn wohl geklaut ) zur Lava River Cave gefahren. Das ist ein unterirdischer Tunnel in dem einst Lava geflossen ist die dann von außen nach innen abgekühlt ist und dadurch einen Tunnel geformt hat. Der Tunnel ist zum teil 5-6m hoch und an anderen stellen nur 1m. Man kann sich wenn man da drin steht überhaupt gar nich vorstellen das genau da wo man steht einmal Lava geflossen ist unglaublich und beeindruckend. Außerdem war ich glaube noch nie in meinem Leben in einer solchen dunkelheit. Wenn man die Taschenlampe ausschaltet sieht man nicht einmal seine eigene Hand vor Augen. Es ist als ob nichts mehr existiert. Ein tolles aber auch beängstigendes Erlebnis, das nicht ganz ohne ist. Der untergrund ist sehr uneben und man muss zum teil über herabgefallende Felsen klettern die oft wacklig sind und das ganze dann nur im schein der Taschenlampe. Auch ist es sehr kalt dort unten weshalb man auf Eisplatte auf dem Boden trifft. Der ganze Trip hat mir ziehmlichen Muskelkater beschert.  Anschließend hab ich meine Navi befragt welche Attraktionen es den noch so gibt in der nähe. Sunset Vulcano Crater hörte sich gut an also bin ich hin. Den Krater an sich kann man nicht besichtigen aber die Lavafelder drumherum. Wohin man blickt nur schwarzes Lavagestein. Sieht toll aus. Die Straßen dort sind übrigends ziemlich leer sodass ich schön gas geben konnte. Meine Güte hatte ich n Spaß Von dem Krater bin ich dann zum Wupatki National Park dort kann man Ruinen von verlassenen Wupatki Pueblo Indianer besichtigen und die Landschaft ist echt beeidruckend. Dort beginnen die ersten Außläufer des Colorado Plateaus und im Hintergrund kann man gaaaanz in der Ferne einen Canyon rot aufblitzen sehen. Als ich dort herumgefahren bin hat es grade Gewitter die Szenerie war einfach nur fantastisch.

 

Heute stand dann die Grand Canyon Tour an. Das Hostel bietet eine Tour an und die ist fantastisch. Unser Guide Dylan ? oder so war super. Er weiß tolle geschichten und hat ein fülle an informationen über die gesamte gegend. Er hat uns an 4 verschiedene Punkte gebracht die zum Teil nicht so Touristenüberlaufen sind. An einem Stop sind wir 1,5 Milen in den Canyon hineingeklettert. Die Aussicht von dort war bezaubernd und unbeschreiblich. Ich bin noch so geflasht von den Eindrücken die mir heute geboten wurde, dass ich es gar nicht beschreiben oder erklären kann. Der Trip war einfach nur toll und selbst wenn ich versuchen würde die Eindrücke von heute zu beschreiben wäre das niemal genung. Man muss den Grand Canyon einfach mal gesehen haben. Es ist unbeschreiblich und kann auf keinem Bild der Welt dargestellt werden. Was ich mir nur gedacht habe während ich dort stand: Auf dem Mars gibt es ja einen Super Grand Canyon wie überweltigend der dann sein muss, aber das sprengt definitiv meine Vorstellungskraf. Außer am Grand Cayon waren wir noch im Painted Desert Reservart. Eine tolle Landschaft aber unwirklich zum leben. Auch wenn alles grün ist, ist es trotzdem super trocken. Die Hopi die dort leben müssen tuen mir echt leid. Wir waren bei einer Familie die Touristen auf ihr Grundstück läss damit diese den little colorado river besichtigen können. Auch dieser Fluss hat sich tief in den Felsen gefressen aber die Landschaft ist komplett anders. Die Felswände sind senkrecht und die Landschaft ansonsten flach. Sie sieht aus wie riesige grüne Grasebenen. Dem ist aber nicht so.

 

So bis Bald

Hannah

 

PS vor 3 Wochen lag noch schnee in Flagstaff

14.6.15 07:06, kommentieren

LA im Grunde eine einzige Enttäuschung

Hallo ihr lieben,

so La liegt auch schon hinter mir aber darüber bin ich echt seeehr froh. Als erstes kan ich niemanden empfehlen direkt am Hollywood Bvld ein Hostel zu nehmen. Außer man hat es gern sofort am morgen mit fremden Menschen auf der Straße sprechen zu müssen und mit musik infos und blinkenden Bildern vollgespamt zu werden. Außerdem war ich ab dem 2. Tag komplett abgenervt davon, dass man an jeder Bushaltestelle oder Straßenecke angemacht wird. Meist von komischen alten Männern. Was denken die sich denn bitte?

So dann zu den angeblichen Attraktionen. Der Walk of Fame natürlich vollkommen überfüllt und richtig angucken kann man den sich auch nicht weil man alle 5 meter angequatscht wird ob man nicht iwelche Touren machen will.Zu den Touren aus Not da ich nichts zu tun hatte habe ich eine Tour gemacht. Movie Stars Homes Tour. Wie erwartet kann man sich das sparen von den häusern sieht man eh nix geschweige denn von Stars. Dafür bekommt man aber wenigstens freien Eintritt bei Madam Tussauds. Da sieht man dan mehr von den Stars . So nun zu der super tollen Warner Brothers Tour oder auch wie man Geld aus dem Fenster wirf. Was hab es zu sehen. Fassaden, Badamn ausstellung Harry Potter ausstellung und das Set von Ellen Degeneres. Was war versprochen: die Besichtigung von mehren sets z.B. the big bang theorie oder 2 broke girls oder freinds, ein Einblick hinter die Kolissen etc. echt enttäuschend. So dann war ich noch im Griffith Park wie erwartet alle trocken und verdörrt was ja auch nicht schlimm ist. Aber dann kommen wir zum Observatorium von dem aus man einen super Blick auf das Hollywood sign haben soll oder eben auch nicht. Es ist natürlich nur aus der Ferne zu sehen aber ein bisschen größer hatte ich es mir doch erhofft. Es ist wirklich mini klein. Das Observatorium an sich ist sehenswert. Das einzigst guten an LA war die Cheescake Factory da gibts super leckeres Essen und erst der Käsekuchen und die Weltpremiere von Jurassic World war auch ganz lustig und interessant. Habe sogar Stars gesehen. Zum einen Chris Pratt aus the Guardians of the Galaxy und zum anderen Joe Manganiello aus Magic Mike

 

So nun bin ich nach einer langen Busfahrt die nicht ganz so schlimm war wie gedacht in Flagstaff angekommen. Das Hostel ist sauber und niedlich und das Personal super freundlich. Man merkt, dass ich jetzt im Herzen der USA angekommen bin. Auf dem Weg von der Busstation zum Hostel bin ich erstmal an 3 Waffengeschäften vorbei gekommen. Die Leute reden anders und sehen auch anders aus wie im TV in so komischen Hinterweltler shows, aber sie sind echt super nett und hilfsbereit

 

Für morgen habe ich mir ein Auto gemiete und möchte die Lava River Cave erkunden und am Samstag geht es dann hoffentlich zum Grand Canyon

 

Bis bald :*

Hannah 

12.6.15 03:17, kommentieren